Er schnitzt Menschen und den malerischen Mythos des einfachen menschlichen Lebens. Dabei greift er auf religiöse Themen zurück, die ihm einen unerschöpflichen Reichtum an tiefsten menschlichen Empfindungen und Erlebnissen bieten. Aus Wurzelwerk, Stämmen und Ästen, von gefundenen heimischen Hölzern wachsen vereinfachte, grundsätzlich reduzierte Formen, in denen sich die Grenze zwischen Jenseitigem und Diesseitigem schwer ziehen lässt. Sakrales und Profanes fließt hier ineinander. Zum Beispiel ist das Bild der Madonna auch ein Bild der Frau und Mutter, die geschnitzten Figuren sind zugleich oft mit dem alten, heidnischen Kult der Fruchtbarkeit verbunden. Dank seiner großen Empfindsamkeit gelang es ihm. Eine Verbindung der künstlerischen Tradition, der Natur und der eigenen Erfahrungen zu finden. Seine Holzskulpturen haben starke und zugleich tief greifende, echt menschliche Ausdruckskraft. Teresa Orschulok – Kunsthistorikerin
Manche seiner Werke kann man mehrmals ansehen und jedes mal kann man neue Symbole entdecken. Gesichter oder Skulpturen der Vögel, welche seine Lieblingsmotive sind, sind am häufigsten dargestellt, bleiben aber nicht sein einziges Element. Deutsche, hebräische und sumerische Buchstaben, zahlreiche Motive bereichern die Seiten und den Rücken der Skulpturen und bewirken, dass diese wie Bücher zu lesen sind und enträtseln immer neue Zeichen und Bedeutungen. Diese Zeichen sind nicht zufällig gewählt, sondern haben einen tiefen Sinn, bilden ein Ganzes. Agnieszka Szymaszek |
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